Nationaler ALS-Tag
Der ALS-Tag ist eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen zugleich. Das ist eine Besonderheit der ALS-Welt.
Den ALS-Tag gibt es seit über zehn Jahren: erstmals durchgeführt im Jahr 2010, findet er seither alle zwei Jahre statt. Seit 2022 zweisprachig und hybrid, vor Ort und online zeitgleich.
Mit dem ALS‑Tag schafft ALS Schweiz eine offene Plattform für den Austausch von Fachpersonen, Menschen mit ALS und Angehörigen. Im Mittelpunkt stehen Praxis‑ und Alltagsthemen: Betreuung und Begleitung von Menschen mit ALS, Fragen zur Lebensqualität und die konkreten Auswirkungen der Erkrankung im täglichen Leben. Der Anlass bietet die Chance, sich persönlich zu begegnen und auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen.
Der nächste ALS-Tag findet am 16. Oktober 2026 im Stadttheater Olten statt.
Stimmen der Teilnehmenden 2024
Erfahrungen, Praxis und Wissen zu ALS teilen
Einladung zur Einreichung von Beiträgen
Wir laden Fachpersonen herzlich ein, Abstracts für Referate einzureichen. Praxisberichte, Fallbeispiele und umsetzbare Impulse sind willkommen. Wissenschaftliche Fachsprache ist keine Voraussetzung.
Das Tagungsprogramm wird auf Grundlage eingereichter Abstracts zusammengestellt. Wir freuen uns über Beiträge mit Bezug zu ALS, insbesondere aus folgenden Bereichen:
- Medizin, Therapie und/oder Pflege
- Lebensqualität und Alltag mit ALS
- oder zu anderen Themen, die Sie aktuell beschäftigen
Referatsdauer: 15 bis 30 Minuten (inklusive Zeit für Fragen). Sprache: Deutsch oder Französisch.
Beitrag einreichen
Reichen Sie Ihren Beitrag über unser Onlineformular ein. Die Einreichung ist auf Deutsch, Französisch oder Englisch möglich. Einreichefrist: 30. April 2026
Rückblick 2024
Themen und Vortragende im Überblick
Neues aus der Forschung, Prof. Dr. med. Markus Weber, Kantonsspital St. Gallen
Aktuelle Entwicklungen in der ALS-Forschung sowie neue Ansätze und zukünftige Perspektiven
Der Stellenwert der frühzeitigen Pflegeplanung bei Menschen mit ALS, Dr. Andrea Trippini, Service de soins palliatifs et de support, Chuv Lausanne
Proaktive Planung zur Verbesserung der Lebensqualität und Selbstständigkeit
Neue Leitlinien für die Behandlung der ALS, Prof. Dr. med. Markus Weber, Kantonsspital St. Gallen
Vorstellung der neuen EAN-Leitlinien zur ALS-Behandlung, mit Fokus auf symptomatische Therapien, zum Erhalt der Lebensqualität und Betroffenen und Angehörigen
Würdezentrierte Therapie – Die Kraft des Lebensrückblicks, Doris Büchel, Autorin und Anwenderin der Würdezentrierten Therapie
Die Würdezentrierte Therapie wurde speziell für schwerstkranke Menschen entwickelt und zielt darauf ab, durch das gemeinsame Verfassen eines Briefes das Gefühl von Würde und Selbstwert in der letzten Lebensphase zu stärken.
Die Rolle der integrativen und komplementären Medizin bei ALS, Prof. Dr. med. Pierre-Yves Rodondi, Direktor des Instituts für Hausarztmedizin, Universität Freiburg
Erkundung der Vorteile und Praktiken der integrativen und komplementären Medizin für Menschen mit ALS
Nähe und Erotik – trotz ALS, Claudia Pesenti-Salzmann, Sexualberaterin, Pflegeexpertin MAS Palliative Care, impulsi.ch
Sexualität hat für jede Person eine eigene Bedeutung und es gibt individuelle Wege, um Nähe und Erotik – trotz der vielen Herausforderungen – zu bewahren oder (wieder) zu erleben. Tipps & Tricks dazu
Gemeinsam in der Krankheit: Die Herausforderungen meistern, ohne den Halt zu verlieren, Vanessa Maier, Doula de fin de vie (thanadoula), Begleiterin in Übergangsphasen, Gründerin und Co-Präsidentin von Doulas de Fin de Vie Schweiz
Praktische Strategien zur Pflege der Beziehung, zur Präsenz, emotionalen Verbindung und gegenseitigen Unterstützung angesichts der Herausforderungen der Krankheit
Highlights in Bildern
Vielen herzlichen Dank unseren Sponsoren
und Gönner
