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Krankheitsbild

Kurzinformation zur Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine rasch voranschreitende, degenerative Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Von der Krankheit betroffene Menschen verlieren kontinuierlich Muskelsubstanz. An Armen und Beinen, am Sprech-, Kau- und Schluckapparat. Die Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Die meisten Patient(inn)en leben bei fortschreitender Lähmung noch drei bis fünf Jahre. Die Ursache der Erkrankung ist unklar. Die meisten Fälle treten sporadisch auf, das heisst ohne familiäre Häufung (sporadische ALS, sALS). Bei einem kleinen Teil der Fälle (5 bis 10 Prozent) kommt es jedoch zu einer familiären Häufung (familiäre ALS, fALS).

 

Meistens bei vollem Bewusstsein

Nicht alle Muskeln und Körperfunktionen von ALS-Erkrankten sind von der Krankheit betroffen: das Herz und die Muskulatur der Augen, die Blasen- und Darmfunktion sowie die Erektionsfähigkeit bleiben intakt. Auch die Funktionen der Sinnesorgane bleiben erhalten, also etwa das Sehen, das Hören, das Schmecken, das Riechen sowie das Tasten und Fühlen. Allerdings führt ALS nicht selten zu Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten.

 

Links

> Muskelzentrum St. Gallen

> Charité Berlin

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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